• Beziehung als Prozess: Warum punktuelle Berührungspunkte den Unterschied machen
    Jun 18 2026
    In dieser Episode starten David und Barbara mit einem humorvollen Kontrast: Während David sich über den Geschirrspüler philosophiert, beobachtet Barbara den Flug eines Rotmilans und lenkt den Blick auf die Natur. Wir ergründen, warum echtes Zuhören eine der wichtigsten Fähigkeiten ist, um einer Beziehung Raum zu geben und sie zu verstärken. David beschreibt Beziehung als ein Konstrukt, das durch punktuelle Berührungspunkte wächst und sich entwickelt. Barbara ergänzt dies um die entscheidende Komponente der Beziehungsbereitschaft: Als Lehrpersonen und Trainer müssen wir uns aktiv in die Verfassung bringen, eine Beziehung bestmöglich zu gestalten, unabhängig von unserer eigenen Tagesform. Wir diskutieren den Wert von Empathie und Neugier – von der Arbeit im Pflegeberuf bis hin zum modernen Klassenzimmer. Erfahren Sie, warum nonverbale Signale wie ein liebevoller Blickkontakt oft mehr bewirken als viele Worte und wie wir in einer zunehmend digitalen Welt den Hunger nach echter, dreidimensionaler Begegnung stillen können. Diese Folge ist ein Plädoyer für die Beziehungsarbeit als das wesentliche Öl im Motor des pädagogischen Alltags.
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    31 mins
  • Provokation: Ein Weckruf für das Lernen
    Jun 11 2026
    In dieser Episode gehen David und Barbara der Provokation auf den Grund – einem Werkzeug, das weit mehr ist als nur blosses Ärgern. Sie beleuchten die etymologische Wurzel des Wortes, die schlicht „hervorrufen“ bedeutet, und diskutieren, wie man durch gezielte Irritation neue Denkprozesse anstossen kann. Dabei wird deutlich, dass Provokation ein zweischneidiges Schwert ist: Sie kann Beziehungen belasten, aber in einer wertschätzenden Haltung auch als Abkürzung dienen, um eingefahrene Muster aufzubrechen. Barbara und David teilen ihre Erfahrungen aus dem Trainingsalltag und dem Sportunterricht und zeigen, wie man durch Humor, das Spiel mit Rollen oder bewusste Fehlleistungen die Wachsamkeit der Lernenden erhöht. Erfahren Sie, warum Schüler oft aus Langeweile oder dem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit provozieren und wie Lehrpersonen souverän darauf reagieren können.
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    28 mins
  • Reframing: Die Kunst der Umdeutung
    Jun 4 2026
    In dieser Episode widmen sich David und Barbara dem Konzept des Reframings – der Kunst, Dingen einen neuen Rahmen oder eine andere Bedeutung zu geben. Reframing bedeutet, den Kontext oder die Bewertung eines Verhaltens so zu verändern, dass neue Handlungsspielräume entstehen. Ob es sich um schlechtes Wetter, ein abgebranntes Wohnmobil oder ein störendes Kind im Unterricht handelt: Die entscheidende Frage lautet oft: Wofür ist das gerade gut und was darf ich daraus lernen? Die beiden diskutieren, wie Reframing als kraftvolles Werkzeug im Selbstmanagement und in der Resilienzförderung eingesetzt werden kann. Es geht darum, eigene Klischees und Generalisierungen aufzudecken, wie etwa die Überzeugung, man könne nicht singen oder bekäme immer nur die schwierigen Schüler.
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    31 mins
  • Suggestion und Desuggestion: Die unsichtbare Macht der Beeinflussung
    May 28 2026
    In dieser Episode tauchen David und Barbara in die Welt der Suggestopädie ein und diskutieren ein Wort, das oft Unbehagen auslöst: Manipulation. David stellt fest, dass Suggestion oft als Einflussnahme verstanden wird, die geschieht, ohne dass man es bemerkt. Barbara hält dem entgegen, dass wir ohnehin ständig beeinflussen – ob durch Reden oder durch Schweigen –, und plädiert für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dieser Macht. Ein zentraler Fokus liegt auf der Desuggestion, also dem Abbau von Lernblockaden und einschränkenden Glaubenssätzen wie «Ich kann das nicht». Erfahren Sie, wie Lehrpersonen durch eine positive Haltung und gezielte Impulse das Gehirn in einen Zustand der Neuroplastizität versetzen können. Wir sprechen darüber, warum die eigene Selbstreflexion der erste Schritt ist, um als Führungsperson oder Lehrkraft eine förderliche Atmosphäre zu schaffen. Eine Folge über das Vertrauen in das Potenzial anderer und den Mut, die Verantwortung für die eigenen Signale zu übernehmen.
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    32 mins
  • Präsentieren mit Persönlichkeit: Wenn der Mensch zum wichtigsten Medium wird
    May 21 2026
    In dieser ganz besonderen 25. Episode feiern David und Barbara ein kleines Jubiläum und widmen sich einem Kernthema jeder Vermittlung: der Persönlichkeit des Präsentierenden. Barbara macht deutlich, dass unsere Persönlichkeit das wichtigste Instrument ist, das auch dann noch funktioniert, wenn Strom und Internet ausfallen. Wir diskutieren die spannende Frage, ob eine Bühnenpräsenz angeboren ist oder ob man sich – wie David von seinen anfänglichen Hemmungen berichtet – zu einer präsentierenden Persönlichkeit entwickeln kann. Zudem erhalten Sie praktische Einblicke, warum die Wahl der Kleidung ein Zeichen von Respekt ist und wie sogar unsichtbare Bühnenschuhe im Homeoffice die eigene Präsenzenergie steigern können.
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    32 mins
  • Schluss mit betreutem Lesen
    May 14 2026
    In dieser Episode diskutieren David und Barbara die Gefahren und Chancen moderner Präsentationstechniken. Sie beleuchten, warum PowerPoint in Schulen oder in Trainings oft als Krücke genutzt wird, die den eigenen Präsentationsmuskel schwächt. David berichtet von der Unsitte des betreuten Lesens, bei dem Folien eins zu eins vorgelesen werden. Barbara zeigt auf, wie man durch emotionale Bilder – etwa ein gestelltes Konfliktmodell mit ihrer Tochter – Inhalte merkwürdig und einprägsam macht.
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    32 mins
  • Wege zu einer lebendigen Präsentationskultur
    May 7 2026
    In dieser Folge knöpfen sich David und Barbara ein Werkzeug vor, das fast jeder nutzt, aber kaum jemand beherrscht: PowerPoint. David beschreibt, wie das Programm in Schulen oft als digitales Skript genutzt wird, was zum ermüdenden Phänomen des betreuten Lesens führt. Barbara sieht PowerPoint eher als Krücke oder Stützräder, die man ablegen sollte, sobald man das Laufen gelernt hat. Die beiden diskutieren die alles entscheidende Frage: Für wen präsentiere ich eigentlich?
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    31 mins
  • Selbst denken oder anpassen
    Apr 30 2026
    Ist selbständiges Denken in unserem Bildungssystem überhaupt erwünscht? In dieser Episode gehen David und Barbara der Frage nach, was es bedeutet, wirklich eigenständig zu denken: Informationen kritisch zu prüfen, Widersprüche auszuhalten und den Mut aufzubringen, auch gegen den Strom zu schwimmen. Sie diskutieren, warum Schulen oft eher Anpassung belohnen, während die moderne Arbeitswelt händeringend nach kreativen und kritischen Köpfen sucht. Vom Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf unsere geistige Ausdauer bis hin zur Kopfstandmethode für frische Ideen – diese Folge ist ein Plädoyer für mehr intellektuelle Selbstverantwortung. David und Barbara beleuchten dabei auch die Rolle der Lehrperson als Vorbild und die Bedeutung psychologischer Sicherheit im Klassenzimmer.
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    30 mins