Episodes

  • Im Gespräch mit Şeyda Kurt – Über Nähe, Fürsorge und „Zeit der Monster“
    Jun 11 2026
    In dieser Folge spricht Marah Rikli mit der Autorin und Philosophin Şeyda Kurt über Kinship: über Wahlverwandtschaften, Fürsorge, Liebe und Verantwortung. Gemeinsam fragen sie, wie Nähe jenseits gesellschaftlicher Normen gelebt werden kann, welche Beziehungen uns tragen und welche wir vielleicht erst noch erfinden müssen. Ein Gespräch über radikale Zärtlichkeit, Ambivalenzen und die politische Kraft von Verbundenheit – als Auftakt zum Festival KIN, dem Kunstfestival für mehr Verbindung. Nimm dir Zeit zum Zuhören, Mitdenken und Neudenken von Nähe. https://seydakurt.de/
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    1 hr and 22 mins
  • Queer Family - Elternschaft & Fürsorge neu denken
    Jun 6 2026
    Wie entstehen Familien ausserhalb klassischer Rollenbilder? In diesem Deep Talk brechen wir normative Erwartungen auf und sprechen über queere Familienschaft, Gemeinschaft, Geburt und geteilte Verantwortung. Im Gespräch sind die Autorin und Journalistin Christina Caprez, die Autorin Lisa Bendiek und die Hebamme und Kunstschaffende Pascale Schreibmüller. Ausgehend von Literatur, Hebammenarbeit, Kunst und eigenen Erfahrungen verbinden wir persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Analyse. Wir diskutieren, wie Fürsorge abseits starrer Rollen verhandelt wird, was es bedeutet, Kinder ohne normative Zwänge zu begleiten, und welche Strukturen queere Familien für Sicherheit und Sichtbarkeit brauchen. Ein Gespräch über das, was uns hält, und darüber, warum Familie immer auch eine politische Entscheidung ist.
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    1 hr and 42 mins
  • Shut up and take my money! - Gülsha Adilji und Jane Mumford über Schweizer Comedy und Bühnenprogramme
    Jun 3 2026
    Wie steht es um die Gleichberechtigung auf Schweizer Bühnen? In dieser Episode werfen Gülsha Adilji und Jane Mumford einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen von Schweizer Bühnen. Sie diskutieren die Herausforderungen, denen Frauen und nicht-binäre Personen in der Schweizer Comedyszene und Kulturlandschaft begegnen. Sie zeigen warum der Kampf um Sichtbarkeit und Repräsentation nach wie vor aktuell ist. Die beiden Bühnenkünstlerinnen sprechen offen über persönliche Erfahrungen mit Sexismus auf der Bühne, gesellschaftliche Erwartungen und das Aufbrechen starrer Stereotypen. Neben der Frage nach Safe Spaces im Kulturbetrieb beleuchtet die Episode die Reaktionen des Publikums auf feministische Comedy und zieht Parallelen zur Schweizer Politik. Am Ende steht eine inspirierende Zukunftsvision: Ein Plädoyer für innovative Formate und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel.
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    34 mins
  • Weniger Kings, mehr Kin – Warum wir Räume für Wahlverwandtschaft brauchen mit Marah Rikli und Kira van Eijsden
    May 31 2026
    Das Kinship Festivals findet vom 11. bis 27. Juni in der Photobastei und diversen Orten in Zürich statt. Die Festival Leiterin Marah Rickli und die Kuratorin Kira van Eijsden sprechen darüber, wie wir gesellschaftlicher Ohnmacht trotzen und Räume für echte Verbindung und Wahlverwandtschaft schaffen können. Das Kinship Festival bietet über 40 Veranstaltungen an und eine Kunstausstellung mit rund 20 FLINTA-Künstler*innen*. Es werden das Patriarchat, Rollenbilder und das Leben mit chronischen Krankheiten verhandeln. Die Kunst ist haptisch und audiovisuell erlebbar. Das Festival versteht sich als lernendes Projekt, das durch ein klares Awareness-Konzept geschützte Räume bietet, aber gleichzeitig verschiedene Bubbles miteinander verkuppelt. https://kinshipfestival.ch/
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    31 mins
  • KIN Radio - Trailer
    1 min
  • Mit Sibylle Berg über Utopia
    Mar 6 2026
    Folge 1: Mit Sibylle Berg – Utopia In der ersten Folge von „Hinter den Kulissen – der Deep Talk mit Marah Rikli“ ist die vielfach ausgezeichnete Autorin und Denkerin Sibylle Berg zu Gast. Gemeinsam tauchen Marah Rikli und Sibylle Berg in die Frage ein, wie unsere Zukunft aussehen könnte, und warum wir heute mehr denn je Utopien brauchen. Sibylle Berg zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen unserer Zeit. In ihrem Werk "PNR: La Bella Vita" entwirft sie eine mögliche Zukunft jenseits von Angst, Ausbeutung und Erschöpfung, ein Europa, das neu gedacht wird. Auch Marah Rikli bringt ihre persönliche Perspektive in das Gespräch ein: Als queere Feministin und Autorin Kulturschaffende und Mutter eines behinderten Kindes beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft aussehen könnte. Gemeinsam sprechen sie über feministische Visionen, über Hoffnung und Zweifel und darüber, was passieren muss, damit neue Zukünfte tatsächlich möglich werden. Dabei lernen sich die beiden auf der Bühne immer besser kennen, und es wirkt fast wie Liebe auf den ersten Blick. Welche Rolle Erbe, Trauer, Söhne oder Pferde in diesem Gespräch spielen, und warum dabei so viel gelacht wird, hörst du in dieser ersten Folge. Der Podcast wurde am 26. Februar 2026 live vor Publikum im ComedyHaus Zürich aufgezeichnet.
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    1 hr and 16 mins