In dieser Folge von NEXT GEN ist Julian le Play zu Gast – einer der prägendsten österreichischen Popmusiker der vergangenen Jahre, fünffacher Amadeus-Gewinner und seit über 15 Jahren fixer Bestandteil der heimischen Musikszene.
Wir sprechen darüber, wie früh sein Traum von der Musik begonnen hat: Schon als Kind wollte Julian auf die Bühne, Songs schreiben und Menschen mit seiner Musik berühren. Er erzählt, woher dieses frühe Selbstbewusstsein kam, was er damals schon über das Popstar-Dasein verstanden hat – und was er rückblickend vielleicht unterschätzt hat.
Ein wichtiger Teil seiner Geschichte ist auch seine Zeit bei Ö3. Bevor er selbst mit seinen Songs im Radio lief, lernte er die Musikbranche von einer anderen Seite kennen – zuerst als Praktikant, später als Radiomoderator. Im Gespräch erzählt Julian, was ihm diese Zeit für seine eigene Karriere mitgegeben hat und wie es war, die Sicherheit eines fixen Jobs gegen das freie, unplanbare Leben als Künstler zu tauschen.
Natürlich geht es auch um seinen großen Durchbruch mit „Mr. Spielberg“. Dabei erzählt er auch, was früher Erfolg mit einem macht – und welchen Druck er mit sich bringen kann.
Außerdem sprechen wir über Erwartungshaltungen, Plattenfirmen und kreative Freiheit. Julian gibt Einblicke in seine Erfahrungen mit verschiedenen Labels, den Druck von außen und von sich selbst, immer wieder an frühere Erfolge anschließen zu wollen.
Ein besonderer Fokus liegt auf seinem neuen Album „le Play Unplugged“. Dafür hat Julian alle 120 veröffentlichten Songs noch einmal durchgehört und auf rund 15 Jahre Musik zurückgeblickt. Er erzählt, wie es war, seinem jüngeren Ich musikalisch wieder zu begegnen und wie sich seine Songs über die Jahre verändert haben.
Auch die Bühne spielt eine große Rolle: Wir sprechen über Nervosität vor Auftritten, besondere Konzertmomente und sein Amazon-Balkonkonzert auf der Mariahilferstraße.
Außerdem geht es um Social Media. Wie geht man als Künstler damit um, ständig präsent sein zu müssen? Wie schützt man sich emotional, wenn man mit Songs, persönlichen Einblicken und öffentlicher Sichtbarkeit immer auch verletzlich wird?
Zum Abschluss sprechen wir über die österreichische Musikszene, und darüber, was junge Künstlerinnen und Künstler heute brauchen, um langfristig in der Branche bestehen zu können. Julian teilt seine wichtigsten Learnings, spricht über Erfolg, Rückschläge und darüber, worauf er sich in den nächsten Jahren besonders freut.
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